Durch das Stiftungswerk des Unternehmers Dr. med. h.c. Friedrich Baur wurden in den fünfziger Jahren verschiedene Bereiche der Medizinischen Fakultät gefördert. 1956 wurde das stiftungseigene Institut eingeweiht, das zunächst Patienten mit Poliomyelitis versorgte.
[mehr]Durch den Rückzug der Kinderlähmung änderte sich das Patientengut und damit auch das Institut, das sich nun mit weiteren entzündlichen Nervenkrankheiten befasste. Ende der neunziger Jahre erhielt es neue Räumlichkeiten. Sowohl die Assoziation mit der Neurologischen Klinik und Poliklinik und die Kooperation mit der Medizinischen Klinik, als auch die Einbindung in das Muskelzentrum führten zu einer weiteren Erhöhung der Qualität der Patientenversorgung und Forschung.
[mehr]Seltene neuromuskuläre Erkrankungen stellen Betroffene, Ärzte und Wissenschaftler weiterhin vor besondere Herausforderungen. Das Friedrich-Baur-Institut arbeitet daher eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen, um auch in Zukunft die Patientenversorgung zu sichern und innovative Therapien zu entwickeln.
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